Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To contact support with questions…

PEP-Web Tip of the Day

You can always contact us directly by sending an email to support@p-e-p.org.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

May, U. (2012). Zur Frühgeschichte der Analerotik. Psyche – Z Psychoanal., 66(3):213-246.

(2012). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 66(3):213-246

Zur Frühgeschichte der Analerotik

Ulrike May

Die deutschsprachige Psychoanalyse wurde stark von Abraham geprägt, sodass es angebracht ist, seinen Beitrag zur Entwicklung unseres analytischen Denkens und Handelns zu untersuchen. Im Folgenden wird die frühe Geschichte des Konzepts der Analerotik, beginnend mit der ersten Auflage von Freuds Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie (1905) bis zu Abrahams Versuch einer Entwicklungsgeschichte der Libido (1924), rekonstruiert. Das Interesse gilt insbesondere Beiträgen, die eine Affinität zum Ansatz von Abraham aufweisen. Das ist der Fall bei Publikationen von Jones, Stärcke und Ophuijsen. Sie haben zusammen mit Abraham die Arbeit am Konzept der Analerotik vorangetrieben, nachdem Freud 1916 aufgehört hatte, über dieses Thema zu publizieren. Die wichtigsten Modifikationen, die sie vornahmen, zeichnen sich dadurch aus, dass sie dazu tendierten, (1) das Primat des Sexuellen aufzugeben und den Stellenwert der Destruktivität zu erhöhen, (2) Autoerotik und Narzissmus durch Sadismus zu ersetzen und (3) nichttriebhafte Faktoren, unter ihnen das Ich, außer Acht zu lassen. Außerdem wurden die Partialtriebe, die bei Freud den ödipal/genitalen Regungen nachgeordnet waren, zu Motivkräften mit eigenen Zielen erklärt.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2021, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.