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Hoven-Buchholz, K. (2012). Bollas, Christopher: Die unendliche Frage. Zur Bedeutung des freien Assoziierens. Aus dem Amerikanischen von Elisabeth Vorspohl. Frankfurt/M. (Brandes & Apsel) 2011. 260 Seiten, € 29,90.. Psyche – Z Psychoanal., 66(4):360-363.

(2012). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 66(4):360-363

Buchbesprechungen

Bollas, Christopher: Die unendliche Frage. Zur Bedeutung des freien Assoziierens. Aus dem Amerikanischen von Elisabeth Vorspohl. Frankfurt/M. (Brandes & Apsel) 2011. 260 Seiten, € 29,90.

Review by:
Karla Hoven-Buchholz

Auf dieses Buch haben aufmerksame Leser von Bollas' vorangegangenen Schriften seit einigen Jahren gewartet. Scharfsinnig in wissenschaftlichen Texten und scharfzüngig in seinen Romanen, hatte Bollas gegen die Einengung der psychoanalytischen Technik auf die »Hier-und-Jetzt-Übertragungsdeu-tungen« und für eine Rückbesinnung auf die freie Assoziation argumentiert. Nun wollte man endlich erfahren, wie das in der Praxis aussieht.

Der Band knüpft an die Aufsatzsammlungen The Freudian Moment und The Evocative Object World an und bringt als Kernstück das bereits dort angekündigte klinische Material dazu: Ausschnitte aus drei Behandlungen von Psychoanalytikern der European Study Group for Unconscious Thinking (ESGUT) anhand ausführlich aufgezeichneter Gedächtnisprotokolle, die anschließend von Bollas kommentiert wurden.

Zur Einführung wird auf Freuds Traumtheorie Bezug genommen: das Unbewusste zeige sich eher in der sequenziellen Logik des Ablaufs der erzählten Gedanken als in den raren Momenten von Fehlleistungen oder Symptomen. Die freie Assoziation, wenn der Analytiker ihr gleichschwebend aufmerksam folge, enthülle so ein Geflecht unbewusster Gedankengänge, die einen Bedeutungsteppich erzeugten, ein Produkt unbewusster Kreativität, deren Erweiterung schon in sich heilsam sei. Bollas greift auf die Weiterentwicklung seiner Typologie des Unbewussten zurück, die er in einem Gespräch mit Vincenzo Bonaminio über »Artikulationen des Unbewussten« erwähnt hatte.

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