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Waldhoff, H. (2012). Elias, Norbert: Au-delà de Freud. Sociologie, psychologie, psychanalyse. Aus dem Englischen und dem Deutschen übers. von Nicolas Guilhot, Marc Joly u. Valentine Meunier. Hg. von Marc Joly, Nachwort von Bernard Lahire. Paris (Éditions La Découverte) 2010. 216 Seiten, € 22,00.. Psyche – Z Psychoanal., 66(4):374-376.

(2012). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 66(4):374-376

Elias, Norbert: Au-delà de Freud. Sociologie, psychologie, psychanalyse. Aus dem Englischen und dem Deutschen übers. von Nicolas Guilhot, Marc Joly u. Valentine Meunier. Hg. von Marc Joly, Nachwort von Bernard Lahire. Paris (Éditions La Découverte) 2010. 216 Seiten, € 22,00.

Review by:
Hans-Peter Waldhoff

Keiner der großen soziologischen Denker hat die Schicksale der menschlichen Psyche so bis in den Kern seiner Theoriebildung integriert wie Norbert Elias. Er selbst gewährt in seinem Œuvre nur knappe Einblicke in das eigene Seelenleben. Dies ist vor allem in Band 17 seiner Gesammelten Schriften, Autobiographisches und Interviews, der Fall. Erkennbar wird vielfache Traumati-sierung: frühkindliche, als Soldat im 1. Weltkrieg, angesichts der Ermordung der Mutter in Auschwitz, nach dem 2. Weltkrieg beim Tod seiner Psychoanalytikerin. Und dann taucht da die »Telephonphantasie« auf: »Ich spreche immer nachdrücklicher in einen Telephonhörer«, so erzählt er, »aber am anderen Ende der Leitung sagt eine Stimme immer wieder, ich kann Sie nicht verstehen, sprechen Sie lauter!« In letzter Zeit, so fügt er im hohen Alter an, antworte die Stimme, dass man ihn nun ein wenig hören könne.

Zu den letzten leidenschaftlichen Anstrengungen dieses Forscherlebens gehörte 1990 die explizite Auseinandersetzung mit Freuds Konzept der Gesellschaft; mehr als ein halbes Jahrhundert nachdem mit den Bänden Über den Prozeß der Zivilisation die implizite Abarbeitung an Freud erschienen war. Elias hatte sein Buch 1936 folgerichtig an Freud geschickt und dessen Antwortpostkarte zeitlebens aufbewahrt. Die hinterlassenen Fragmente der expliziten Wiederaufnahme dieses Lebensgesprächs mit Freud waren bekannt, galten jedoch als unpublizierbar.

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