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PEP-Web Tip of the Day

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Moré, A. (2012). Waldhoff, Hans Peter: Verhängnisvolle Spaltungen. Versuche zur Zivilisierung wissenschaftlichen Wissens. Weilerswist (Velbrück) 2009. 360 Seiten, € 39,90.. Psyche – Z Psychoanal., 66(7):652-655.

(2012). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 66(7):652-655

Waldhoff, Hans Peter: Verhängnisvolle Spaltungen. Versuche zur Zivilisierung wissenschaftlichen Wissens. Weilerswist (Velbrück) 2009. 360 Seiten, € 39,90.

Review by:
Angela Moré

Das abendländische Denken ist von seinen unterschiedlichen Quellen, vor allem der antik-griechischen Philosophie und der christlichen Religion, her geprägt durch die Betonung von Dichotomien und Polaritäten. Die platonische Unterscheidung von vergänglicher Materie (physis) und unsterblicher Geisteswelt (eidos) fand ihre Verstärkung in der christlichen Trennung von sterblichem Leib und unsterblicher Seele. Nicht nur in der cartesianischen Trennung von res extensa und res cogitans setzt sich diese existentielle Spaltung fort, sie findet sich auch in der bevorzugten Forschungsmethode des Trennens und Zerteilens wieder, in der Analysis. Und ihr Erkenntnisanspruch verlangt die eindeutige Verifizierbarkeit oder Falsifizierbarkeit der Erkenntnisse - tertium non datur. Diese analytische Suche nach Erkenntnis im Innersten der Dinge, nach dem, was die Welt im Innersten zusammenhält, hat, wie der Soziologe und Sozialpsychologe Waldhoff aufzeigt, einen hohen Preis. Denn diese Grundhaltung des Forschens und die ihr zugehörigen Methoden nehmen die Beschädigung oder Zerstörung des Beforschten tendenziell in Kauf. Bei unbelebter Materie erscheint dies unproblematisch. Dass es Forschenden auch möglich ist, lebende Wesen - z.B.

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