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JimĂ©nez, J.P. (2012). Tradition und Erneuerung in der Traumdeutung. Psyche – Z Psychoanal., 66(9-10):803-832.

(2012). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 66(9-10):803-832

Tradition und Erneuerung in der Traumdeutung

Juan Pablo Jiménez

Translated by:
Aus dem Spanischen übersetzt von Hilke Engelbrecht

Das Verhältnis von Theorie und Praxis der Psychoanalyse gilt weiterhin als kontrovers. Ein gutes Beispiel, um dieses Verhältnis zu untersuchen, ist der Vergleich zwischen der Theorie der Funktion des Träumens und der Theorie der Traumdeutung, wie sie von Freud entwickelt wurde, einerseits und andererseits den in den vergangenen 100 Jahren erfolgten Veränderungen der Art, wie die Psychoanalytiker in ihrer klinischen Praxis Träume deuten. Schon früh haben Psychoanalytiker der Deutung des manifesten Traums eine Bedeutung zugeschrieben, die Freuds Theorie ausgeschlossen hatte. Wie zahlreiche Arbeiten der letzten 50 Jahre zeigen, gilt vielen Psychoanalytikern in ihrer Praxis der erzählte Traum, d.h. der sogenannte manifeste Inhalt, als der »wirkliche« bzw. »wahre« Traum. Die Freudsche Traumtheorie wird dennoch nach wie vor wenig in Frage gestellt. Der Autor zeigt auf, dass Psychoanalytiker diverser Strömungen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bezüglich der Funktion des Träumens dahingehend übereinstimmten, dass der manifeste Traum der »wahre« Traum sei. Diese im Entstehen begriffene Theorie stützt die Praxis, der zufolge das Träumen ein primäres und echtes Erzeugnis darstellt, das mehr als Deutungen einen von Patientund Analytiker gemeinsam vollzogenen Prozess der Übersetzung und subjektiven Integration erfordert, worin Bedeutungen geschaffen werden, die nie zuvor in der Psyche der Patienten existiert hatten.

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