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Varvin, S. Jović, V. Rosenbaum, B. Fischmann, T. Hau, S. (2012). Traumatische Träume: Streben nach Beziehung. Psyche – Z Psychoanal., 66(9-10):937-967.

(2012). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 66(9-10):937-967

Traumatische Träume: Streben nach Beziehung

Sverre Varvin, M.D., Vladimir Jović, M.D., Ph.D., Bent Rosenbaum, M.D., Tamara Fischmann und Stephan Hau

Translated by:
Aus dem Englischen von Christoph Trunk

Träumen erfüllt integrative und adaptive Funktionen und ist ein multifunktionales Geschehen, das die Aspekte der Erinnerungskonsolidierung, der Stressregulation, der Affektverarbeitung, des Problemlösens, der Wahrung der körperlichen und psychischen Gesundheit sowie eine Funktion der Wunscherfüllung einschließt. Posttraumatische Zustände sind durch Intrusionsphänomene gekennzeichnet, zu denen häufig Träume zählen, deren Material sich auf die ursprünglichen traumatisierenden Erfahrungen bezieht oder an sie erinnert. Traumatische Träume lassen sich als Versuche auffassen, Tagesreste von intensiven Emotionen zu verarbeiten, in denen sich innere Repräsentanzen traumatisierender Erfahrungen widerspiegeln und bei denen kein Containment möglich war. Dieser Artikel stellt Ergebnisse einer Schlaflabor-Studie vor, in der traumatische Träume von Überlebenden der Balkankriege mit zwei qualitativen Methoden untersucht wurden. Eine Gruppe mit manifester posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) wurde mit einer Gruppe verglichen, die keine manifeste PTBS aufwies. Beide Gruppen hatten traumatisierende Erfahrungen hinter sich. Bei der ersten Gruppe war zu erkennen, wie die Traumarbeit fehlschlug, wohingegen es bei der zweiten Gruppe Hinweise darauf gab, dass eine Modifikation der traumatisierenden Erfahrungen durch Traumarbeit gelang. In den traumatischen Träumen ließen sich Prozesse der Traumarbeit aufzeigen, die denen in nicht-traumatischen Träumen ähnelten, aber auf unterschiedlichen Stufen der Integration abliefen. Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund psychoanalytischer Theorien zu Traum und Trauma diskutiert.

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