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Tip: To use Evernote for note taking…

PEP-Web Tip of the Day

Evernote is a general note taking application that integrates with your browser. You can use it to save entire articles, bookmark articles, take notes, and more. It comes in both a free version which has limited synchronization capabilities, and also a subscription version, which raises that limit. You can download Evernote for your computer here. It can be used online, and there’s an app for it as well.

Some of the things you can do with Evernote:

  • Save search-result lists
  • Save complete articles
  • Save bookmarks to articles

 

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Krovoza, A. (2012). Reck, Hans Ulrich: Traum. Enzyklopädie. München (Fink) 2010. 760 Seiten, 4 49,90/CHF 66,90.. Psyche – Z Psychoanal., 66(9-10):1026-1028.

(2012). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 66(9-10):1026-1028

Reck, Hans Ulrich: Traum. Enzyklopädie. München (Fink) 2010. 760 Seiten, 4 49,90/CHF 66,90.

Review by:
Alfred Krovoza

Stellen wir uns einen Moment lang zum Beispiel einen »Menschen des Mittelalters « (Jacques Le Goff) vor, und zwar im Hinblick auf seine Möglichkeit, Bilder anzuschauen. Hatte er diese Möglichkeit überhaupt? Vielleicht gab es in der Kirche seines Dorfes oder seines Quartiers ein Altarbild oder ein Apsisbild und, wenn es hoch kam, bildliche Darstellungen biblischer Geschichten an den Wänden der Kirche. Zugang zu Häusern oder Gebäuden, die möglicherweise Bildschmuck enthielten, hatte er in der Regel nicht. Ob er Natur, Landschaften, Gebäude, Ansichten seines Dorfes in unserem Sinne als Bilder wahrnahm, können wir nicht mit Sicherheit wissen. Was Landschaft angeht, auf Grund des vorherrschenden zeitgenössischen Naturverständnisses, eher nicht. Einfachheit oder gar Armut der Lebensumstände hieß auch immer Armut an Medien, den materiellen und zunehmend apparativen Trägern von Übermittlung und Darstellung. Heute ist, nebenbei gesagt, der Zusammenhang zwischen Armut der Lebensverhältnisse und Armut an Medien nicht mehr zwangsläufig. Über das Medium eines anderen Bereichs, zum Beispiel die Schrift, verfügte dieser »Mensch des Mittelalters« ebenfalls nicht. Das tat nur eine verschwindend geringe Minderheit der Menschen - Mönche und Schreiber (deren Herren das Medium ebenfalls nicht beherrschten). In Gestalt des nächtlichen Traums allerdings hatte unser mittelalterlicher Mensch eine unversiegliche Quelle von Bildern, die schon wegen der Häufigkeit ihres Auftretens eindrucksvoll waren.

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