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Tip: To use OneNote for note taking…

PEP-Web Tip of the Day

You can use Microsoft OneNote to take notes on PEP-Web. OneNote has some very nice and flexible note taking capabilities.

You can take free form notes, you can copy fragments using the clipboard and paste to One Note, and Print to OneNote using the Print to One Note printer driver. Capture from PEP-Web is somewhat limited.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Moser, U. (2012). Benjamin, Walter: Träume. Zusammengestellt und mit einem Nachwort versehen von Burkhardt Lindner. Frankfurt/M. (Suhrkamp) 2008. 168 Seiten, 4 12,80.Adorno, Theodor W.: Traumprotokolle. Hg. von Christoph Gödde und Henri Lomitz. Nachwort Jan Philipp Reemtsma. Frankfurt/M. (Suhrkamp) 2005. 120 Seiten, 4 11,80.Schmidt, Arno: Traumflausn. Gesammelt und mit einem Nachwort versehen von Bernd Rauschenbach. Frankfurt/M. (Suhrkamp) 2008. 118 Seiten, 4 11,80.. Psyche – Z Psychoanal., 66(9-10):1031-1034.

(2012). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 66(9-10):1031-1034

Benjamin, Walter: Träume. Zusammengestellt und mit einem Nachwort versehen von Burkhardt Lindner. Frankfurt/M. (Suhrkamp) 2008. 168 Seiten, 4 12,80.Adorno, Theodor W.: Traumprotokolle. Hg. von Christoph Gödde und Henri Lomitz. Nachwort Jan Philipp Reemtsma. Frankfurt/M. (Suhrkamp) 2005. 120 Seiten, 4 11,80.Schmidt, Arno: Traumflausn. Gesammelt und mit einem Nachwort versehen von Bernd Rauschenbach. Frankfurt/M. (Suhrkamp) 2008. 118 Seiten, 4 11,80.

Review by:
Ulrich Moser

Drei Bände, drei Traum-Autoren, alle Bände in etwa derselben Weise präsentiert: Zuerst eine Reihe von Schlafträumen, bei Walter Benjamin zusätzlich eine Zusammenstellung seiner traumtheoretischen Reflexionen, anschließend Nachworte, die jeweils aufzeigen, welchen Stellenwert diese Träume im Gesamtwerk der Autoren haben, wie versucht wurde, die eigenen Träume zu verstehen und Ansätze zu einer eigenen Theorie des Traumes zu finden. Die Sammlungen enthalten eine Auswahl von Träumen im Sinne eines Lesebuchs. Träume werden nicht einzeln analysiert. Nun weiß man natürlich, dass Aufzeichnungen von Träumen literarisch tätiger Menschen, trotz aller Beteuerungen, nicht jene authentische Nähe zum geträumten Traum haben (der ja bildhaft und nicht sprachlich ist), die man sich als Traumforscher und praktizierender Psychoanalytiker wünscht. Das Leben in der Welt der Sprache erzeugt Artefakte. Die Erinnerung an den Traum wird sprachlich ausgeschmückt und ausgedehnt, bereits im Erinnerungsprozess selbst und nicht erst im Akt des Schreibens. (Die gegenteiligen Äußerungen aller drei Träumer sind nicht ernst zu nehmen.) Das verwischt die bildhafte Wahrnehmung, die gewisse Attribute akzentuiert, andere aber anonymisiert. Der Traum wird auf diese Weise zur Kunstform. Diese sorgt für poetische, erinnerungsträchtige Bilder.

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