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Henningsen, F. (2012). Kogan, Ilany: Mit der Trauer kämpfen. Schmerz und Trauer in der Psychotherapie traumatisierter Menschen. Aus dem Englischen von Elisabeth Vorspohl. Stuttgart (Klett-Cotta) 2011. 250 Seiten, € 29,95. Psyche – Z Psychoanal., 66(11):1129-1132.

(2012). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 66(11):1129-1132

Buchbesprechungen

Kogan, Ilany: Mit der Trauer kämpfen. Schmerz und Trauer in der Psychotherapie traumatisierter Menschen. Aus dem Englischen von Elisabeth Vorspohl. Stuttgart (Klett-Cotta) 2011. 250 Seiten, € 29,95

Review by:
Franziska Henningsen

Erneut legt Ilany Kogan ein Buch über ihre klinischen Erfahrungen mit traumatisierten Patienten vor. Dieser Sammelband - in bewährter Form von Elisabeth Vorspohl übersetzt - enthält Vorträge und Artikel, die zwischen 1993 und 2006 gehalten bzw. publiziert wurden.

Ausführliche und lebendige Falldarstellungen werden unter dem Oberthema der manischen Abwehr dargestellt. Es geht um die Anerkennung von Trauer und Schmerz als Grundbedingung für jeden therapeutischen Prozess. Ilany Kogan lebt und arbeitet in Israel. Sie selbst ist Betroffene in zweifacher Hinsicht: Opfer des Holocausts und gegenwärtig wie die Patienten ihrer Praxis den Bedrohungen in Israel ausgesetzt - sei es durch Terror oder durch Krieg. Analytikerin und Patient gehören in doppelter Hinsicht derselben traumatisierten Großgruppe an. Als Leser werden wir in diesem Buch mit Schicksalen konfrontiert, die scheinbar unausweichlich in Krankheit und Verzweiflung münden. Die Macht des Wiederholungszwangs tritt auf allen Ebenen in Erscheinung: individuell beim Patienten, in der Übertragungsbeziehung, in der Gegenübertragung, im Agieren und Mitagieren und auch in kollektiv gesellschaftlichen Prozessen. Die aktuellen Bedrohungen durch die äußere Realität bemächtigen Analysanden, vor allem die Kinder der zweiten und dritten Generation, und auch die Analytikerin in einer Weise, dass zwischen der inneren und der äußeren Realität schwer zu unterscheiden ist.

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