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Leky, L.G. (2012). For ever silent: Dialog zwischen Psychoanalyse und Zen?. Psyche – Z Psychoanal., 66(12):1139-1160.

(2012). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 66(12):1139-1160

Hauptbeitrag

For ever silent: Dialog zwischen Psychoanalyse und Zen?

Lutz Gero Leky

Nicht anhand einer Literaturanalyse, sondern durch Schilderung des Beginns der eigenen Zenschulung soll der Frage nachgegangen werden, ob sich Psychoanalyse und Zen vergleichen lassen und ein Dialog möglich ist. Es werden Veränderungen des Bewusstseins durch Zenmeditation in den drei gängigen Bewusstseinszuständen (Wachzustand, Traum, Schlaf) skizziert, die den Unterschied zu den psychischen Veränderungen während und nach einer psychoanalytischen Behandlung verdeutlichen. Es zeigt sich, dass Präsenz, Handeln in der Gegenwart, Auftauchen eines neuen Selbst in Zen und Psychoanalyse grundverschieden sind. Selbstreflexion ist in beiden Ansätzen nützlich, aber nur in der Psychoanalyse unabdingbar. Für die Zenschulung kann Psychotherapie hilfreich sein, um störende neurotische Fixierungen zu lösen. Andererseits ermöglicht Zenmeditation in psychoanalytischen Behandlungen die Wahrnehmung des Ich-Selbst aus einer anderen Perspektive. Die notwendige Betonung des Ich-Selbst in der Psychoanalyse und seine Kultivierung in Selbsterfahrung und therapeutischer Praxis kann es Psychoanalytikern erschweren, dieses aufzugeben, und auch dazu verleiten, Zen den Status einer Lehre zu unterstellen, mit der ein Dialog möglich ist. So entsteht die Gefahr, Zen verdünnt zu assimilieren und die Chance zu vergeben, sich und die bekannte Welt zu transzendieren.

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