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Rauchfleisch, U. (2012). Die Psychoanalyse und das liebe Geld. Psyche – Z Psychoanal., 66(12):1210-1212.

(2012). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 66(12):1210-1212

Kontroverse

Die Psychoanalyse und das liebe Geld

Udo Rauchfleisch

»Zahlung von Analysestunden während der Abwesenheit der Analysandinnen und Analysanden« - darüber möchte ich mit dem folgenden Beitrag eine Diskussion anregen. Mir scheint eine solche Auseinandersetzung insofern dringend notwendig, als wir uns durch diese finanzielle Regelung meines Erachtens nicht nur rechtlich in einem Graubereich bewegen, sondern die Ziele der Psychoanalyse letztlich unterlaufen und zu einer negativen Entwicklung der Analysandinnen und Analysanden beitragen.

Eine persönliche Bemerkung vorweg: Dieser Beitrag ist nicht durch »persönliche Betroffenheit« motiviert. Ich selbst habe in meiner Analyse ein solches Vorgehen nicht erlebt. Auch deshalb war ich höchst erstaunt, als ich später von Kolleginnen und Kollegen erfuhr, dass sie in ihrer Selbsterfahrung beispielsweise während Ferien, die sie nicht mit ihren Analytikerinnen und Analytikern koordinieren konnten, ausfallende Stunden durchweg bezahlen mussten. Sensibilisiert für das Thema, hörte ich dann immer wieder, dass in Supervisionen und Fallpräsentationen von den Kandidatinnen und Kandidaten gefordert wurde, dass ihre Patientinnen und Patienten für die nicht wahrgenommenen Stunden zu zahlen hätten, und zwar auch dann, wenn es möglich gewesen wäre, die Stunden anderweitig zu vergeben.

Ich halte dieses Vorgehen aus verschiedenen Gründen für absolut unzulässig.

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