Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To print an article…

PEP-Web Tip of the Day

To print an article, click on the small Printer Icon located at the top right corner of the page, or by pressing Ctrl + P. Remember, PEP-Web content is copyright.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

François-Poncet, C. (2017). Die analytische Ethik: Einführung in das Forum für ethische Fragen auf der Jahrestagung der EPF in Berlin. Psyche – Z Psychoanal., 71(4):306-307.

(2017). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 71(4):306-307

Debatte

Die analytische Ethik: Einführung in das Forum für ethische Fragen auf der Jahrestagung der EPF in Berlin

Claire-Marine François-Poncet

Einleitend möchte ich in wenigen Worten definieren, was wir »psychoanalytische Ethik« nennen und was diese im Gegensatz zu anderen Ethiken im Therapie- und Pflegebereich auszeichnet.

Eine Frage vorab: Gibt es eine psychoanalytische Ethik oder mehrere Ethiken, je nach in Europa vorliegenden psychoanalytischen Denkströmungen? Und weiter: Könnte die psychoanalytische Ethik Gegenstand einer gemeinsamen Debatte zwischen den verschiedenen Strömungen werden? Besteht die Ethik doch, anders als die Moral, aus Widersprüchen, divergierenden Interessen, und nicht aus einem Konsens, auch wenn sie auf eine Übereinkunft zielt. Ihr methodologisches Prinzip gründet in der Kritik im Sinn des Fragens und in der fortwährenden Suche nach Rechtfertigung unseres Tuns.

Worauf beruhen also die Prinzipien, die hier zu befragen die analytische Ethik uns veranlassen könnte? Wenn wir auf die Grundlagen der Psychoanalyse zurückgehen, wie sie Freud postuliert und Laurence Kahn in Erinnerung gerufen hat, dann könnte die psychoanalytische Ethik auf die Anwendung der Methode zurückgeführt werden: freies Assoziieren auf Seiten des Patienten, freischwebende Aufmerksamkeit und Suspendierung jeder Repräsentation von Ziel oder Gratifikation auf Seiten des Analytikers. Diese Abstinenz beruht auf der Analyse der Gegenübertragung (und der Analyse des Analytikers). Die unvermeidlichen Brüche der Methode würden die Dimension ethischer Fehler annehmen, wenn das von ihnen Induzierte nicht durch Patient und Analytiker bearbeitet werden kann.

Idealerweise

[This is a summary excerpt from the full text of the journal article. The full text of the document is available to journal subscribers on the publisher's website here.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.