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Tip: To review The Language of Psycho-Analysis…

PEP-Web Tip of the Day

Prior to searching a specific psychoanalytic concept, you may first want to review The Language of Psycho-Analysis written by Laplanche & Pontalis. You can access it directly by clicking here.

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Herrmann, A. (2018). Gödde, Günter & Zirfas, Jörg: Therapeutik und Lebenskunst. Eine psychologisch-philosophische Grundlegung. Gießen (Psychosozial-Verlag) 2016. 733 Seiten, € 49,90.. Psyche – Z Psychoanal., 72(3):241-244.

(2018). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 72(3):241-244

Gödde, Günter & Zirfas, Jörg: Therapeutik und Lebenskunst. Eine psychologisch-philosophische Grundlegung. Gießen (Psychosozial-Verlag) 2016. 733 Seiten, € 49,90.

Review by:
Andreas Herrmann

Das Thema »Lebenskunst« mag etwas überholt klingen, hat aber in den letzten zwei Jahrzehnten, ausgehend von zwei späten Werken Michel Foucaults, eine Renaissance erfahren, die sich auch in vorangegangenen Veröffentlichungen der beiden Autoren des hier zu besprechenden Buches niedergeschlagen hat. Lebenskunst ist ein philosophischer Begriff, der bis in die Antike zurückreicht und dessen Bedeutungsspektrum die heutigen Fachgrenzen weit übersteigt. Der andere, psychologische Pol des Titels, »Therapeutik«, ist ebenfalls ein weitgespannter Begriff, mit dem therapeutisches Handeln überhaupt gemeint ist, hier aber ausdrücklich die Dimension des Unbewussten einbezieht. In seiner Einführung formuliert Michael Buchholz die zwei miteinander verschränkten Hauptthesen dieses Buchs folgendermaßen: »Lebenskunst ist, vor allem wenn es um die existentielle Dimension geht, eine Art der Therapeutik und umgekehrt gilt, dass im Kontext noch jeder Psychotherapie sich implizite Lebenskunstlehren auffinden lassen, die belegen, dass die Psychotherapie - gleichgültig welcher Schule - insgesamt ohne philosophische Grundierung nicht auskommen kann« (S. 19 f.) Wie entfalten die Autoren diese dialektische Beziehung, was können wir - als Psychoanalytiker - dabei gewinnen?

Zunächst sei hier skizziert, wie dieses umfangreiche Werk konzipiert ist. Ausgangspunkt (1) ist der aktuelle Diskurs über die Wechselbeziehung zwischen Therapeutik und Lebenskunst.

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