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Huppke, A. (2018). Holmes, Maren: Paula Heimann. Leben, Werk und Einfluss auf die Psychoanalyse. Gießen (Psychosozial-Verlag) 2017. 374 Seiten, € 44,90.. Psyche – Z Psychoanal., 72(3):246-249.

(2018). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 72(3):246-249

Holmes, Maren: Paula Heimann. Leben, Werk und Einfluss auf die Psychoanalyse. Gießen (Psychosozial-Verlag) 2017. 374 Seiten, € 44,90.

Review by:
Andrea Huppke

Auf diese Biographie haben viele von uns lange gewartet. Nach der Lektüre des Buches von Maren Holmes kann man umso weniger verstehen, warum nicht schon längst jemand über das Leben und Werk von Paula Heimann geschrieben hat, die eine immens produktive, sehr selbständige und einflussreiche Denkerin war. Wir können uns auch glücklich schätzen, dass die Autorin sich dieses Themas mit ihrer Genauigkeit, Gründlichkeit und Stilsicherheit angenommen hat. Holmes hat viele Interviews mit Freunden, Bekannten, Schülern und Verwandten von Heimann geführt, hat sich durch die Londoner, Washingtoner und deutschen Archive gearbeitet und womöglich wirklich alles an bisher erschienener psychoanalysehistorischer Literatur rezipiert, die sich auch nur entfernt mit Heimann und ihrem Umfeld befasst. So hat sie eine Art auf Heimann konzentriertes psychoanalysehistorisches Kompendium zusammengestellt, dem auch der Kontext der deutschen und Londoner Psychoanalyse vor, während und vor allem aber nach dem Zweiten Weltkrieg nicht fehlt.

Wir sehen anhand dieses Kompendiums allerdings auch an manchen Stellen den Hinkefuß der deutschen Psychoanalysegeschichte, die allzu oft die DPV-Psychoanalyse mit der bundesdeutschen Nachkriegspsychoanalyse gleichsetzt und die Geschichte der DPG, DGAP, DGIP und die der nicht fachgesellschaftsgebundenen Psychoanalytiker unberücksichtigt lässt. Es sind aber nur wenige Stellen, an denen dies störend auffällt, der ganz überwiegende Hauptteil des Buches dreht sich schließlich um den Einfluss von Heimann auf die DPV, als deren »Patin« sie mehrfach bezeichnet wird.

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