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PEP-Web Tip of the Day

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Abram, J. (2018). Angst vor der Verrücktheit im Kontext von Nachträglichkeit und negativer therapeutischer Reaktion. Psyche – Z Psychoanal., 72(4):308-338.

(2018). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 72(4):308-338

Angst vor der Verrücktheit im Kontext von Nachträglichkeit und negativer therapeutischer Reaktion

Jan Abram, Ph.D.

Winnicotts psychoanalytische Theorie der Verrücktheit hat ihren festen Ort in der frühesten psychischen Umgebung, in der das kleine Kind unvorstellbare Ängste erlitt, weil sein Ich keinen ausreichenden Schutz durch die Mutter/die andere Person erfuhr. Winnicotts Begriff des »breakdown«, des Zusammenbruchs, bezieht sich im Wesentlichen auf die Demontage einer fragilen Abwehr, die das traumatisierte kleine Kind in Anspruch genommen hat und von der die zugrundeliegende »Verrücktheit« nur spärlich verdeckt wird. Verrücktheit ist ein mentaler Zustand des Subjekts, in dem nichts begriffen werden kann, weil keine Ich-Funktion vorhanden ist und kein Ich-Schutz von der Umgebung kommt. Im Rückgriff auf ein Fallbeispiel und in Anlehnung an Freud und Riviere und unter Berufung auf Faimbergs Plädoyer für ein breiter gefasstes Verständnis von Nachträglichkeit stellt die Autorin in diesem Beitrag eine Reihe von Überlegungen zu Winnicotts später Theorie der Verrücktheit an. Winnicotts Beitrag zum Konzept des Zusammenbruchs und der Verrücktheit eröffne eine gewichtige Dimension, die zugleich das bestimmende Merkmal seiner gesamten Tätigkeit bildet, nämlich die Dynamik des Wechselspiels in der frühen Mutter-Kind-Beziehung.

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