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Hock, U. (2018). Autoritarismus, Pluralismus, Singularität. Psyche – Z Psychoanal., 72(6):485-490.

(2018). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 72(6):485-490

Debatte

Autoritarismus, Pluralismus, Singularität

Udo Hock

Spätestens seit dem berühmt gewordenen Artikel von Wallerstein »Eine Psychoanalyse - oder viele?« (1989 [1988]) hat die Rede vom »Pluralismus in der Psychoanalyse« Einzug in den psychoanalytischen Diskurs gehalten. Wallerstein plädierte vor nunmehr 30 Jahren, 1987, als Präsident der IPA in dem Vortrag, der diesem Artikel zugrunde lag, vor den Mitgliedern in Montréal dafür, die Unterscheidung zwischen einem Pluralismus theoretischer Perspektiven und der Einheit in unserer klinischen Ausrichtung und im Streben nach Heilung einzuführen und damit der drohenden Beliebigkeit theoretischer Überzeugungen sozusagen einen klinischen Riegel vorzuschieben (Wallerstein 1989).

Der Einfachheit halber verstehe ich nun den »Pluralismus«, von dem in unserer Debatte zentral die Rede ist, als eben einen theoretischen Pluralismus im Sinne Wallersteins, selbst wenn ich mir seine Unterscheidung zwischen metapsychologischer Divergenz und klinischer Konvergenz nicht zueigen machen möchte. Und unter theoretischem Pluralismus verstehe ich wiederum, dass innerhalb der Psychoanalyse unterschiedlichste Schulen und Ansätze nebeneinander bestehen, ohne dass eine dieser Schulen Hegemonieansprüche stellen könnte. Sollten wir mit dieser Situation unser Auskommen suchen oder sie als ernsthafte Krise bezeichnen, die nicht hinnehmbar ist und eine Lösung erfordert?

Ich möchte auf diese Frage eine doppelte Antwort geben, indem ich zunächst den Pluralismus als hilfreichen Ausweg aus den Fängen des psychoanalytischen Autoritarismus betrachte und dann in einem zweiten Schritt den Begriff des Singulären bzw.

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