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Picht, J. (2018). Feld, Begegnung, Ereignis und die Bedeutung des »Zwischen«. Psyche – Z Psychoanal., 72(9-10):697-701.

(2018). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 72(9-10):697-701

Editorial

Feld, Begegnung, Ereignis und die Bedeutung des »Zwischen«

Johannes Picht

Den drei Begriffen, die der Titel des diesjährigen Doppelheftes der Psyche zusammenfügt, ist gemeinsam, dass sie sich auf die psychoanalytische Situation beziehen und auf neuere Entwicklungen in deren Konzeptualisierung hinweisen. Ihr innerer Zusammenhang ist jedoch keineswegs offensichtlich. Jeder der drei Begriffe bedarf zunächst der Interpretation, bevor ihre Beziehung zueinander deutlich werden kann. Jeder der drei Begriffe hat zudem eine eigene Geschichte, und zwar schon vor der Verwendung in der Psychoanalyse.

Als einziger der drei hat sich bisher der Begriff des Feldes theoriebildend in der Psychoanalyse heimisch gemacht. Dies ist das Verdienst der beiden aus Frankreich stammenden, jedoch in Buenos Aires und Montevideo aktiven Psychoanalytiker Willy und Madeleine Baranger, deren bahnbrechende Arbeit »Die analytische Situation als dynamisches Feld« Anfang der 1960er Jahre auf Spanisch, aber erst 2008 auch auf Englisch erschien. Sie zählt bis heute zu den historisch bedeutendsten Grundlagentexten der Theorie der psychoanalytischen Behandlung. Eine deutsche Übersetzung fehlte bisher, obwohl die Konzeption des analytischen Feldes vor allem dank Antonino Ferro und seinen Büchern und Aufsätzen auch hierzulande bereits seit Längerem bekannt ist. Es ist daher überfällig, dass die Psyche diesen Text nunmehr deutschsprachigen Lesern zugänglich macht.

Wie Herbert Will in seiner Einführung nachzeichnet, stammt der Feldbegriff der Barangers in erster Linie aus der Gestaltpsychologie Kurt Lewins.

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