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Kirshner, L. (2018). Die Gegenwart des Analytikers: Eine intersubjektive Perspektive. Psyche – Z Psychoanal., 72(9-10):832-846.

(2018). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 72(9-10):832-846

Die Gegenwart des Analytikers: Eine intersubjektive Perspektive

Lewis Kirshner, M.D.

Vor fast 60 Jahren lenkten Sacha Nacht und Michael Balint die Aufmerksamkeit auf das Konzept der Gegenwart des Analytikers. Anna Freud hatte zuvor den verwandten, aber ambivalenten Begriff der »realen Person des Analytikers« gebraucht, der breit diskutiert wurde. Beide Begriffe - Gegenwart und reale Person - sind in der psychoanalytischen Literatur häufig anzutreffen, werden aber meist ohne genauere Definition oder Begriffsklärung verwendet. Im Allgemeinen haben sie die Funktion eines Korrektivs des als zu sparsam wahrgenommenen klassischen Modells: Man möchte die Rolle des Analytikers als eines Übertragungs- und Phantasieobjekts durch seine Realität in der Erfahrung des Patienten ergänzen. Im vorliegenden Beitrag soll gezeigt werden, dass man die »reale Gegenwart« besser als Teil der phänomenologischen Erfahrung der Intersubjektivität begreifen sollte, nicht so sehr als innerpsychischen Prozess. Es werden einige Implikationen der intersubjektiven Begegnung zweier Subjekte im klinischen Prozess untersucht. So soll gezeigt werden, dass sich die Phänomenologie der Gegenwart nicht auf psychoanalytische Theorien des Geistes reduzieren lässt, sondern ethische Konsequenzen für die Praxis hat.

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