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Nissen, B. (2018). Frei-schwebend zum Ereignis: Der Prozess zur Deutung. Psyche – Z Psychoanal., 72(9-10):847-868.

(2018). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 72(9-10):847-868

Frei-schwebend zum Ereignis: Der Prozess zur Deutung

Bernd Nissen

Es wird versucht zu zeigen, wie die Haltungen der gleichschwebenden Aufmerksamkeit und der freien Assoziation zu intersystemischen Veränderungen zwischen Vorbewussten und Unbewussten führen. Beim Analytiker können leichter Funktionsweisen des strukturellen Unbewussten ins Vorbewusste aufsteigen, beim Analysanden vermehrt Abkömmlinge des pathogenen Komplexes ins Material einsickern. Aus dem Zusammenspiel dieser Methoden und der Kommunikation von Unbewusst zu Unbewusst entsteht ein interpsychischer Raum, in dem das frei assoziierte Material nach den Gesetzen des Unbewussten »durchschwebt« werden kann und schließlich Abkömmlinge aus dem pathogenen Unbewussten des Patienten momenthaft wie eigene Bildungen des Analytikers erscheinen. So wird in statu nascendi der unbewusste, pathogene Komplex erschaffen, der sich in einem Präsenzmoment zeigt. In diesem weder bewussten noch unbewussten Präsenzmoment ist ein reflexives Subjekt abwesend und etwas da, das noch werden muss. In ihm zeigt sich eine individuelle Wahrheit, die zugleich eine Schöpfung des analytischen Paares ist. Dieses Moment wird als Ereignis gefasst. Detaillierte klinische Vignetten illustrieren diese Überlegungen.

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