Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To use OneNote for note taking…

PEP-Web Tip of the Day

You can use Microsoft OneNote to take notes on PEP-Web. OneNote has some very nice and flexible note taking capabilities.

You can take free form notes, you can copy fragments using the clipboard and paste to One Note, and Print to OneNote using the Print to One Note printer driver. Capture from PEP-Web is somewhat limited.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Mirbeth, D. (2018). Schiller, Hans-Ernst: Freud-Kritik von links. Bloch, Fromm, Adorno, Horkheimer, Marcuse. Springe (Verlag Zu Klampen) 2017. 366 Seiten, € 36,00.. Psyche – Z Psychoanal., 72(11):977-979.

(2018). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 72(11):977-979

Buchbesprechungen

Schiller, Hans-Ernst: Freud-Kritik von links. Bloch, Fromm, Adorno, Horkheimer, Marcuse. Springe (Verlag Zu Klampen) 2017. 366 Seiten, € 36,00.

Review by:
Daniel Mirbeth

Was kann linke Theorie von der Psychoanalyse lernen? Eigentlich schien die Diskussion um eine linke Aneignung der Theorie Freuds schon lange vorbei. Wilhelm Reich wurde in den 1930ern - noch von Freud persönlich - aus der IPV ausgeschlossen, in Frankreich wandten sich seine poststrukturalistischen Schüler gegen den Strukturalisten Lacan und verabschiedeten sich zugleich von der Psychoanalyse, und die in Deutschland in der Nachkriegszeit vor allem von der ersten Generation der Frankfurter Schule getragene linke Rezeption geriet bei deren Nachfolgern Habermas und Honneth in den Hintergrund. Vereinzelt wird aber immer wieder auf die Bedeutung der Psychoanalyse für Soziologie und Sozialphilosophie hingewiesen. So auch von Hans-Ernst Schiller, der jetzt eine Überblicksdarstellung der »Freud-Kritik von links« vorgelegt hat.

Das Buch ist zugleich Primär- wie Sekundärliteratur: Einerseits werden linke Freud-Kritiker porträtiert, andererseits werden in Exkursen deren Ansätze weiterverfolgt: Etwa im beachtenswerten Kapitel zur Dialektik des Unbewussten, das kompakt die Dynamik dieses psychoanalytischen Schlüsselbegriffs zeigt und schließlich auf die Strukturen von Sprache und Gesellschaft bezieht (S. 158ff.). Oder die für die Gesellschaftskritik instruktive Skizze einer politischen Philosophie des Gefühls (S. 48ff.): Gerade hier ist er voll auf der Höhe der Zeit, wenn es etwa um die mediale Vernutzung von Emotionen und Affekten geht.

[This is a summary excerpt from the full text of the journal article. The full text of the document is available to journal subscribers on the publisher's website here.]

Copyright © 2021, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.