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Emmrich, T. (2018). Eilenberger, Wolfram: Zeit der Zauberer. Das große Jahrzehnt der Philosophie (1919-1929). Stuttgart (Klett-Cotta) 2018. 431 Seiten, € 25,00.. Psyche – Z Psychoanal., 72(11):985-988.

(2018). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 72(11):985-988

Eilenberger, Wolfram: Zeit der Zauberer. Das große Jahrzehnt der Philosophie (1919-1929). Stuttgart (Klett-Cotta) 2018. 431 Seiten, € 25,00.

Review by:
Thomas Emmrich

Wolfram Eilenberger hat mit Zeit der Zauberer. Das große Jahrzehnt der Philosophie (1919-1929) eine pointierte und ungemein kundige Narration über eine außergewöhnliche Dekade intellektueller Experimente und Zäsuren in der deutschsprachigen akademischen wie in der wilden, außerinstitutionellen Philosophie vorgelegt. Gerade in einer Zeit der Verwerfungen und des humanitären Infernos, über die sich die Schatten der kommenden Katastrophe sinister ausbreiten und die schwärenden Wunden der vergangenen den Alltag beherrschen, werden atemberaubende intellektuelle Energien mobilisiert, wie Eilenberger luzide darzulegen weiß.

Seine Erzählung beginnt mit einer Prolepse, einer Vorschau in das Jahr 1929. Im Folgenden wird das Jahrzehnt des politischen, sozialen und intellektuellen Gärens, der »Kehren« und »Sprünge« in chronologischer Abfolge von 1919 bis 1929 durchmessen. Der Versuch, neben der temporalen Sukzession ein zusätzliches, thematisches Raster zu implementieren, wirkt mitunter akzidentiell. Die zweite Ordnungsebene lagert sich dabei um die Schlagworte »Sprünge«, »Sprachen«, »Bildung«, »Du«, »Freiheit«, »Passagen« und »Zeit« ab.

Im Zentrum der Erfolgsgeschichte des Denkens von 1919 bis 1929 stehen Eilenbergers »Zauberer«: Benjamin, Heidegger und Wittgenstein und, hier ergibt sich eine bisweilen irritierende Inkonsistenz, Cassirer.

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