Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To sort articles by year…

PEP-Web Tip of the Day

After you perform a search, you can sort the articles by Year. This will rearrange the results of your search chronologically, displaying the earliest published articles first. This feature is useful to trace the development of a specific psychoanalytic concept through time.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Coates, S.W. (2018). Können Babys Traumata im Gedächtnis behalten? Symbolische Formen der Repräsentation bei frühkindlicher Traumatisierung. Psyche – Z Psychoanal., 72(12):993-1021.

(2018). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 72(12):993-1021

Können Babys Traumata im Gedächtnis behalten? Symbolische Formen der Repräsentation bei frühkindlicher Traumatisierung

Susan W. Coates, Ph.D.

Ausgehend von drei Fallberichten zu Kindern, die beim ersten therapeutischen Kontakt sehr jung waren, werden drei wichtige Aspekte der aktuellen Forschung zu frühen Traumata untersucht: die aufeinander bezogenen Rollen von Realität und Phantasie, die auf dieser Altersstufe gegebene Fähigkeit zur symbolischen Repräsentation von Traumata und der Bindungsstatus. Diese Überlegungen sind von Bedeutung für die Frage, ob traumatische Erfahrungen, denen Kinder im präverbalen Stadium ausgesetzt sind, später der Deutung zugänglich sein können. Der Fokus liegt größtenteils auf Traumaereignissen - erschütternden, lebensbedrohlichen Einzelerlebnissen -, die in sehr jungem Alter eintreten. Drei Hauptpunkte werden hervorgehoben. Erstens sind Kleinkinder und Säuglinge (auch Neugeborene) in der Lage, starke Schmerzen zu empfinden und Symptome der Traumatisierung zu zeigen. Sie können ein Ereignis also als erschütternd und lebensbedrohlich erfahren. Zweitens können sie diese Ereignisse in Erinnerung behalten oder symbolisch repräsentieren, d. h. auf eine Weise im Gedächtnis speichern, die sich auf späteres Verhalten und Lernen auszuwirken vermag. Drittens kann das vorhandene Bindungssystem entscheidenden Einfluss darauf nehmen, wie die Traumatisierung sich auflöst oder nicht auflöst.

[This is a summary excerpt from the full text of the journal article. The full text of the document is available to journal subscribers on the publisher's website here.]

Copyright © 2021, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.