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Geisenhanslüke, A. (2018). Peinliche Träume: Freud und die Scham. Psyche – Z Psychoanal., 72(12):1043-1065.

(2018). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 72(12):1043-1065

Peinliche Träume: Freud und die Scham

Achim Geisenhanslüke

Der Beitrag geht im Anschluss an die Arbeiten Léon Wurmsers der Bedeutung des Schamaffekts in Freuds Schriften nach. Auf der einen Seite versucht er zu entwickeln, dass die Scham unter dem übergreifenden Titel der Peinlichkeit bereits in den frühen Schriften Freuds eine zentrale Rolle spielt: Peinlichkeit benennt vor diesem Hintergrund alle Unlustgefühle, die das eigene Selbst betreffen. Auf der anderen Seite stellt die Konfrontation mit peinlichen Erlebnissen und Erfahrungen für die Psychoanalyse eine Herausforderung dar, die sich auch in Freuds eigenen Schriften niederschlägt. Eine besondere Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang der »Traumdeutung« zu, die im Wesentlichen autobiographisch fundiert ist und den Traumdeuter so zu einem für die Scham typischen Spiel von Verdecken und Offenlegen zwingt. Anhand des vieldiskutierten Traum von Irmas Injektion will der Beitrag zeigen, dass Freuds Zentrierung der Deutung der eigenen Träume auf den Themenkomplex der Schuld die Präsenz von Schamkonflikten entgegensteht, die sich insbesondere in Freuds Verhältnis zu den Mitgliedern seiner eigenen Familie, seinen frühen Experimenten mit Kokain sowie seinem Freund Fleischl verbinden. Scham, so wäre zu schließen, kommt in der Geschichte der Genese der Psychoanalyse daher eine Schlüsselstellung zu.

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