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Riepe, M. (2018). Kläui, Christian: Tod - Hass - Sprache. Psychoanalytisch. Wien (Turia + Kant) 2017. 239 Seiten, € 28,00.. Psyche – Z Psychoanal., 72(12):1070-1072.

(2018). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 72(12):1070-1072

Kläui, Christian: Tod - Hass - Sprache. Psychoanalytisch. Wien (Turia + Kant) 2017. 239 Seiten, € 28,00.

Review by:
Manfred Riepe

Christian Kläui ist ein produktiver Grenzgänger zwischen Theorie und Praxis. Der Baseler Analytiker war zehn Jahre lang als Mitherausgeber der Zeitschrift Riss an der Verbreitung des lacanianischen Gedankenguts im deutschsprachigen Raum beteiligt. Er verfügt auch über klinische Erfahrung, in die er 2008 mit seiner Abhandlung Psychoanalytisches Arbeiten Einblicke gab. Nach diesem praktischen Buch stellt der Autor nun mit Tod - Hass - Sprache eine verblüffende Freud-Lektüre mit klinischen Implikationen vor. Kläui spiegelt das Modell des psychischen Apparates, das der Erfinder der Psychoanalyse u. a. im siebten Kapitel der Traumdeutung entwirft, mit einem Zyklus von Aufsätzen ineinander, in denen Freud um das Jahr 1915 herum Beobachtungen über Trauer, Melancholie und Vergänglichkeit unter einem neuen Gesichtspunkt betrachtete.

Die Vitalität des Psychischen, so Kläuis Grundgedanke, speist sich aus einer Tendenz, die danach strebt, dieses Funktionieren (d. h. das Funktionieren des psychischen Apparates) zu absorbieren. Das ist nicht neu; man kennt diese Idee unter dem Namen »Todestrieb«, den Freud 1920 in Jenseits des Lustprinzips ausarbeitete. Kläui hebt jedoch hervor, dass dieses Konzept bereits in Schriften präsent ist, die unter dem Eindruck des Ersten Weltkriegs entstanden. »Freud hat 1915 […] zwei große Entdeckungen gemacht. Die eine lautet: Der Tod ist nicht da.

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