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Wulff, M. (1912). II. Die Lüge in der Psychoanalyse: (Zugleich ein Beitrag zur Psychologie der Paranoia.). Zentralblatt für Psychoanalyse, 2(3):130-133.
    

(1912). Zentralblatt für Psychoanalyse, 2(3):130-133

II. Die Lüge in der Psychoanalyse: (Zugleich ein Beitrag zur Psychologie der Paranoia.)

M. Wulff

Darf man denn jeder Mitteilung, jedem „Einfall” des Kranken „kritiklos” Glauben schenken, kann denn der Kranke nicht den Arzt mit Absicht irreführen, ihm „falsche Einfälle”, „erlogene Erlebnisse” vortäuschen? Mancher Kranke wird es wohl versucht haben, was er aber damit erreichen kann, soll das folgende Beispiel zeigen:

Der Traum eines meiner Patienten lautete: „An meiner Stelle im Bureau sind zwei neue Beamte engagiert worden, und mir hat man gesagt, ich sei entlassen.” Die Analyse stösst gleich auf Widerstand. Zum ersten Satz: „An meiner Stelle im Bureau sind zwei neue Beamte engagiert worden” — will dem Patienten nichts einfallen. Und nun entwickelt sich der folgende Dialog:

Ich: „An Ihrer Stelle sind zwei engagiert worden — ist damit nicht gemeint, dass Ihre Arbeit im Bureau zwei machen müssten?”

Patient (zögernd): „Nein …. Ja …. Ich hab’ es mir mal so gedacht, dass ich dort für zwei arbeiten muss.”

Ich: „Wer sind denn diese zwei?”

Pat. (Pause): …. Herr Nathansohn und Herr Jachimoritsch.”

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