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Marcus, E. (1913). I. Bemerkungen zu einer „Selbststudie über Retour à l’enfance”. Zentralblatt für Psychoanalyse, 3(3):148-151.
    

(1913). Zentralblatt für Psychoanalyse, 3(3):148-151

Mitteilungen

I. Bemerkungen zu einer „Selbststudie über Retour à l’enfance”

Ernst Marcus

Der Redaktion einer Zeitschrift ist unter einer Deckadresse von einem schweren Neurotiker eine Darlegung seines Zustandes nebst einigen Heften „Gedichte eines Psychopathen” und eine Sammlung von Zeitungsausschnitten über Retour à l’enfance, Verkleidungen in Kinderkleider u. dgl. zugegangen. Die Selbststudie bringt die „Zeitschrift” als „Dokument” zum Abdruck, leider nicht auch die Gedichte, die gewiss, besonders für den Analytiker, eine Reihe interessanter Ausblicke geboten hätten. So müssen sich diese Ausführungen auf Besprechung der „Selbststudie” beschränken, die auch eine reiche Fülle an Material bietet.

Die Einleitung der Schrift klingt wie ein Notschrei nach Psychoanalyse: „ ‘Tout comprendre, c’est tout pardonner’. Verständnis, Verzeihung!..... Wenn ich dennoch diese Worte schreibe, so tue ich es, weil ich es muss; sie sind das Ventil, durch das die schwelenden und brodelnden Dämpfe entweichen, damit der Kessel nicht zerspringt.” Bei seinen wenigen Vertrauten hat Patient nur sprachloses oder auch abfälliges Kopfschütteln gefunden. Weil er das vom neuen fürchtet, hat er auch eine Scheu, sich einem einzelnen Arzt auszusprechen; „zu einem Konzilium von Ärzten kann ich sprechen”. Schon in der Einleitung erkennt man den Faktor, der in dem Krankheitsbild die Hauptrolle spielt, den Masochismus; Heilung erwartet Pat.

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