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Raissow (1913). N. Schreider, Psychotherapeutische Beobachtungen. (Psychotherapia 1912. Nr. 6.). Zentralblatt für Psychoanalyse, 3(12):622-623.
   

(1913). Zentralblatt für Psychoanalyse, 3(12):622-623

N. Schreider, Psychotherapeutische Beobachtungen. (Psychotherapia 1912. Nr. 6.)

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Raissow

Schreider's Meinung geht dahin, dass man wertvolle Resultate bei praktischer Anwendung der verschiedensten Methoden der Psychotherapie bekommt. Gestützt auf seine Beobachtungen bespricht Schreider: die Hypnose, die Psychoanalyse und die sogenannte „rationelle Psychotherapie” in ihren Wirkungen auf die Hysterie, Neurasthenie und Psychasthenie.

Bezüglich der Hypnose teilt Schreider die Meinung Bechtereff's, dass wenn die Beeinflussung logisch aufgebaut und gegründet auf dem Verständnis der Krankheit ist, so ist das „Umgehen” des Patienten im Sinne Dubois nicht notwendig: im Gegenteil, die Beeinflussung hilft dem Patienten sich über seinen Zustand klar zu werden und übt oft eine sofortige wohltätige Wirkung auf das subjektive Befinden des Patienten aus. Aber auch Parästhesien, Anästhesien, Kontrakturen, Paralysen und andere hysterische Inversionen lassen sich durch längere Anwendung der Hypnose beseitigen. Wenn man aber die neuen Lehren über den Mechanismus der Entwicklung der Neurosen in Betracht zieht, so wird es klar, dass man die Hypnose nur bedingt anwenden darf.

Schreider wendet die Hypnose in drei Fällen an: 1. Wo die Entwicklung der Krankheit ohne Psychoanalyse leicht verständlich ist, wo es keine Verdrängung, Inversion usw. gibt. 2. Bei Kranken mit schwach entwickeltem Intellekt, wo also eine psychische Beeinflussung auf unwiderstehliche Hindernisse stösst.

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