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Freimark, H. (1914). II. Das erotische Moment in den unbewussten Talentäusserungen der sogenannten Medien. Zentralblatt für Psychoanalyse, 4(11-12):535-549.
   

(1914). Zentralblatt für Psychoanalyse, 4(11-12):535-549

II. Das erotische Moment in den unbewussten Talentäusserungen der sogenannten Medien

Hans Freimark

Ist schon beim bewussten künstlerischen Schaffen die erotische Motivation mehr oder minder deutlich nachweisbar, um wieviel mehr muss dies der Fall sein bei Erzeugnissen, die der bewussten Hemmungen, bald in grösserem, bald in geringerem Grade entbehren. Zwar die Art des Auftauchens der künstlerischen Idee, die Besitzergreifung des Fühlens und Wollens durch die Idee vollzieht sich beim Künstler nicht wesentlich anders als bei dem in seinen Trancezuständen sich künstlerisch betätigenden Medium. Nur die Form, in der der Künstler die Idee der Allgemeinheit übermittelt, unterscheidet sich beträchtlich von dem, was durch das Medium Form wird. Dem Künstler beeinflussen die Form Bedenken und Erwägungen ästhetischer, sozialer, ja selbst ethischer Natur, das Medium hat solche Rücksichten nicht, weil es nicht wie der Künstler das Bestreben hat, die Idee im Stoff zu meistern, sondern weil es sich widerstandslos dem Strömen hingibt, das aus ihm quillt. Auf dieser Hingabe, die auf jegliche Überlegung and Bedachtsamkeit verzichtet, beruht es wohl auch, dass die mallenden Medien, es sind vielfach Frauen, anstandslos Zeichnungen vor-weisen, die von sexueller Symbolik wimmeln. Sie sehen darin freilich nur „Jenseitsblumen” oder „Blumen der Sphären”. Allein dieser Umstand zeigt bereits, wie sehr in den unbewußten Talentäusserungen das Gebiet der erotischen Wünsche der Beobachtung blossliegt.

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