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PEP-Web Tip of the Day

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Schneider (1927). Bücher: Individualpsychologie und Pädagogik. (Heft 10 von Schule und Leben, Schriften zu den Bildungs- und Kulturfragen der Gegenwart. Herausgegeben vom Zentralinstitut für Erziehung und Unterricht in Berlin.) Bearbeitet von H. Francke, B. Glopfer, F. Künkel, R. Künkel, A. Simon, E. Weigl. Berlin, E. S. Mittler & Sohn. Preis Mark 2·30.. Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 1(4):125-126.
   

(1927). Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 1(4):125-126

BERICHTE

Bücher: Individualpsychologie und Pädagogik. (Heft 10 von Schule und Leben, Schriften zu den Bildungs- und Kulturfragen der Gegenwart. Herausgegeben vom Zentralinstitut für Erziehung und Unterricht in Berlin.) Bearbeitet von H. Francke, B. Glopfer, F. Künkel, R. Künkel, A. Simon, E. Weigl. Berlin, E. S. Mittler & Sohn. Preis Mark 2·30.

Review by:
Schneider

Die Individualpsychologie ist an den Namen Alfred Adler geknüpft. Adler war einer der ersten Schüler Freuds. Seine bedeutungsvollen Studien über „Organminderwertigkeit” und über Kompensationsvorgänge führten ihn dazu, ein eigenes psychologisches System und eine entsprechende Theorie der Neurosen aufzubauen. Damit trennte er sich von Freud und der Psychoanalyse. Die vorliegende Schrift sucht Theorie und Erfahrungen der Adlerschen Schule den Pädagogen in einfacher und leicht verständlicher Form nahe zu bringen. Dies ist besonders den praktischen Beiträgen, in erster Linie denen von Fritz und Ruth Künkel, gelungen. Die theoretischen Grundlegungen sind sehr vorsichtig gehalten und geben Adler nur in verdünnter Form wieder. Nach der Einleitung zu schließen, dürfte die Meinung der Verfasser die sein, daß die Freudschen Entdeckungen erst auf dem Umwege über Adler pädagogisch verwertbar geworden seien: „Pädagogische Folgerungen aus der psychoanalytischen Grundkonzeption waren nur möglich unter völliger Ausschaltung der theoretischen Formulierung dieser Konzeption durch Freud und seine Schule. So haben z. B. die Feststellungen, die Freud theoretisch unter dem Namen „Ödipuskomplex” zusammenfaßte, auf pädagogisch wichtige Erscheinungen aufmerksam gemacht, aber die unlösbare, wenn auch logisch geniale Verbindung dieser Feststellungen mit der gesamten „Sexualtheorie” Freuds hat jede pädagogische Auswertung unmöglich gemacht.

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