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Federn, P. (1930). Psychoanalytische Auffassung der „intellektuellen Hemmung”. Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 4(11-12):393-408.
    

(1930). Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 4(11-12):393-408

ZEITSCHRIFT FÜR PSYCHOANALYTISCHE PÄDAGOGIK

Psychoanalytische Auffassung der „intellektuellen Hemmung”

Paul Federn

Die Bezeichnung „Intellektuelle Hemmung” wird in verschiedenem Sinne gebraucht und umfaßt verschiedene Störungen. Die Hemmungen beschränken sich auch nicht auf das intellektuelle Erleben und Leisten, sondern greifen weiter auf andere seelische Gebiete oder selbst auf einen großen Teil der Persönlichkeit über; doch steht die Erschwerung des Auffassens, Lernens und Denkens, sowie des Yerwertens des Gedachten und Erlernten in verständiger und vernünftiger Weise im Vordergrund. Die Storung einer solchen Funktion durch eine Erkrankung jener Organe, deren Gesundheit das normale Funktionieren ermöglicht oder durch eine sonstige Körperkrankheit, welche diese Organe in Mitleidenschaft zog, sind nicht inbegriffen. Zwischen Erkrankung und psychogener Störung liegt die Störung durch Ermüdung, da sie sowohl bei der ersteren, und zwar auch in der Rekonvaleszenz, als hei der letzteren schneller eintritt und weil sie ihrerseits jede Leistung in ihrem Ausmaß hemmt. Oft hemmt sie diese auch inbezug auf die Qualität, da der Ermüdete instinktiv zur Erleichterung seiner Aufgabe neigt und sich mit geringerer Selbstkritik begnügt.

In der Praxis ist die organische Störung nicht immer von der funktionellen zu unterscheiden. Es ist aber günstiger, die funktionelle Seite zu überschätzen, jedenfalls sie hervorzuheben, und immer wieder nach einer funktionellen Hemmung als Komponente einer Störung zu fahnden, weil diese ja eher der Behandlung zugänglich ist.

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