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Schmideberg, M. (1930). Intellektuelle Hemmung und Aggression. Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 4(11-12):467-477.
    

(1930). Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 4(11-12):467-477

Intellektuelle Hemmung und Aggression

Melitta Schmideberg

Die intellektuelle Hemmung ist wohl eines der häufigsten Symptome, das in den verschiedensten Formen und Graden fast bei jedem Kinde vorkommt. Von den Kindern, bei denen auch die Lehrer den Eindruck haben, das Kind sei begabt, könne oder wolle aber aus irgend einem unbekannten Grunde nicht lernen, sind alle Übergänge zu den Kindern vorhanden, die sehr begabt und intelligent sind, bei denen aber — wenn sie aus einem andern Grund in Analyse kommen, — es sich herausstellt, daß sie doch in manchen Interessen oder intellektuellen Betätigungen gehemmt sind. Diese Kinder scheinen dann eben für ein bestimmtes Gebiet keine Neigung oder Begabung zu haben; die Analyse erweist aber oft, daß diese fehlende Neigung oder Begabung eine larvierte Hemmung darstellt. Ferner sind da die Kinder, die einen einfach dummen Eindruck machen, bei denen es sich aber nach einer erfolgreichen Analyse häufig ergibt, daß sie gar nicht dumm, sondern nur gehemmt waren, und die sich nach Behebung ihrer Hemmungen als normal intelligent, ja oft sogar als über dem Durchschnitt stehend erweisen. So ist die intellektuelle Hemmung etwas, dem — in sehr verschiedenem Grade — wohl kein Mensch entgeht, und es ergibt sich da das soziale Problem, wieviel wertvolle Begabungen und Kräfte durch die intellektuelle Hemmung der Gesellschaft entzogen werden.

Der Mechanismus der intellektuellen Hemmung ist uns wohl bekannt.

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