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Fromm-Reichmann, F. (1931). Zur Entstehungsgeschichte „sozialer Minderwertigkeitsgefühle”. Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 5(1):19-29.

(1931). Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 5(1):19-29

Zur Entstehungsgeschichte „sozialer Minderwertigkeitsgefühle”

Frieda Fromm-Reichmann

Zu den häufigen seelischen Konflikten, um derentwillen der psychologisch geschulte Pädagoge in Anspruch genommen wird, gehört ein Symptom, das im Bewußtsein von Kindern und Erwachsenen als „soziales Minderwertigkeitsgefühl” erlebt wird, wobei diese Kinder unter vermeintlichen Zurücksetzungen wegen des Berufes, der gesellschaftlichen Stellung oder der wirtschaftlichen Lage ihrer Familie, insbesondere des Vaters, leiden.

Solche Kinder ziehen sich in auffälliger Weise von Kameraden und Lehrern, Verwandten und Freunden zurück. In schweren Fällen kann das Seelenleben des Kindes ganz von der Aufgabe beherrscht sein, mit großem Affektaufwand allen Situationen auszuweichen, in denen Fragen nach seiner Herkunft auftauchen könnten. Und wenn es nun keinen psychologisch geschulten Helfer findet, so kann seine ganze Persönlichkeitsentwicklung aufs empfindlichste davon beeinträchtigt werden: es wird scheu, in sich gekehrt und verschlossen und scheint ständig unter dem Druck eines schwer tragbaren peinlichen Geheimnisses zu stehen.

Persönlicher Zuspruch im Sinne der alten rationalen Pädagogik bleibt naturgemäß wirkungslos. Auch die Auflösungsversuche der sozialen Minderwertigkeitsgefühle als eines Ausdrucks des „Geltungsbedürfnisses”, des „M illens zur Macht” nach dem Vorgänge Adlers dürften den meisten Kindern wenig nützen.

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