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Vorwahl, H. (1931). Erwartung und Eintreffen der Menstruation im Seelenleben der Mädchen. Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 5(5-6):217-218.
  

(1931). Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 5(5-6):217-218

Erwartung und Eintreffen der Menstruation im Seelenleben der Mädchen

H. Vorwahl

Gegenüber den Angriffen, die auf die Echtheit des „Tagebuches einer Halbwüchsigen” von Dr. Hug -Hellmuth erfolgt sind, ist die innere psychologische Wahrheit der Darstellung zu betonen. Charlotte Bühler und andere Kritiker stießen sich hauptsächlich an der sexuellen Neugier der Vorpubertätszeit, die inzwischen durch die Veröffentlichung des Hoffmann-Sternschen Gutachtens als etwas durchaus Natürliches erwiesen ist. Die Aufzeigung der Gruppenheimlichkeit entkräftet auch den Bühlerschen Einwand, daß das Mädchen jahrelang „in einer Welt schlechter Geheimnisse und unreiner Gedanken gelebt habe”, trotzdem aber mit solcher Harmlosigkeit zu den Eltern stehen könne. Der Inhalt dieser „unreinen Gedanken” ist nun wesentlich die Erwartung der ersten Menstruation, deren Eintritt die Freundinnen sich sofort mitzuteilen geloben. Die Bestätigung dieser Angaben erbringt ein Fall meiner Praxis, bei dem die Freundinnen um die bereits eingetretene Periode geradezu beneidet wurden, die übrigens dem kindlichen Denken als ein Vorrecht der höheren Töchterschülerinnen galt. Aus der Quarta eines Lyzeums wurden mehrere Schülerinnen verwiesen, weil sie sich voreinander entblößt hatten, um sich die Merkmale beginnender Geschlechtsreifung zu zeigen. In einem dritten Fall

1) J.

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