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(1931). III Die Sexualität der Erwachsenen und ihre Schädigungen. Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 5(10):382-391.
    

(1931). Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 5(10):382-391

III Die Sexualität der Erwachsenen und ihre Schädigungen

Das Herannahen der Pubertät läßt die in der Latenzperiode mehr minder schlummernde Sexualität wieder erwachen. Die Sexualforschung lebt wieder auf, oft auch wieder die Onanie. Unter dem Einfluß der Reifung der Geschlechtsdrüsen bereitet sich die endgültige Gestaltung der Sexualität vor wie wir sie am Erwachsenen finden. Nunmehr, in der Pubertät, macht sich die infantile Sexualperiode, ihr Verlauf und die Form ihrer Beendigung voll geltend. Ebenso wie die Zeichnungen oder Buchstaben, die die Kinder dem kleinen Bäumchen einritzen, später vergrößert auf dem inzwischen groß gewordenen Baum sich finden, treten jetzt die Eindrücke und Verletzungen des kindlichen Lebens verstärkt in Erscheinung. Charakter und Neurose der Erwachsenen beziehen von dort her ihre Gestaltung.

„Wegen der gegensätzlichen Beziehung zwischen Kultur und freier Sexualentwicklung, deren Folgen weit in die Gestaltung unseres Lebens verfolgt werden können, ist es auf niedriger Kultur- und Gesellschaftsstufe so wenig, auf höherer so sehr fürs spätere Leben bedeutsam, wie das sexuelle Leben des Kindes verlaufen ist.”

Denn die Aufgaben der Pubertät, die zerstreuten Partialtriebe unter dem Primat der Genitalzone zu vereinigen und ein Liebesobjekt zu wählen, — Aufgaben, die an und für sich schwer sind und von der Natur nicht immer zur rechten Zeit gelöst werden, — erfahren noch eine beträchtliche Erschwerung durch die zahllosen Irrtümer der ersten Erziehung in unserer Zivilisation.

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