Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To see translations of this article…

PEP-Web Tip of the Day

When there are translations of the current article, you will see a flag/pennant icon next to the title, like this: 2015-11-06_11h14_24 For example:

2015-11-06_11h09_55

Click on it and you will see a bibliographic list of papers that are published translations of the current article. Note that when no published translations are available, you can also translate an article on the fly using Google translate.

 

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Karpe, R. (1934). Prager Brief. Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 8(5–8):274.
    

(1934). Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 8(5–8):274

Prager Brief

Richard Karpe

Im November 1933 wurde in Prag auf Initiative einiger Kindergärtnerinnen unter der Leitung von Steff Bornstein ein psychoanalytisch-pädagogisches Seminar begonnen, an dem auch eine größere Anzahl von Ärzten und Ärztinnen teilnahm. Die Teilnehmerzahl wuchs im Laufe der zwei Semester von 20 auf 40, ein Zeichen für das große Bedürfnis nach Erweiterung analytischer Kenntnisse, das unter den Prager Pädagogen und Eltern besteht. Die Sitzungen fanden einmal wöchentlich statt. Das Ziel der Arbeitsgemeinschaft bestand darin, analytisch Interessierten, aber nicht Vorgebildeten, die Grundlagen der analytischen Kinderpsychologie an praktischen Fällen zu vermitteln. Meistens berichteten Kindergärtnerinnen oder Mütter über Schwierigkeiten, die ihnen ein Kind bereitete. Es gelang der Leiterin, die Teilnehmer zur offenen Aussprache zu ermutigen und sie einerseits zum wirklichen Verständnis, andererseits zur Überzeugung von der Anwendbarkeit der Analyse für die praktische Pädagogik zu bringen.

Am ausführlichsten kamen die Schwierigkeiten der Kinder im dritten Jahr zur Darstellung. Es wurde über den Trotz des Kleinkindes diskutiert und im Anschluß daran wurde die anal-sadistische Triebentwicklung und die Probleme der Reinlichkeitserziehung erörtert. Fälle von Fragezwang führten zur gründlichen Aussprache über sexuelle Aufklärung.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2021, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.