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Bálint, A. (1936). Versagen und Gewähren in der Erziehung. Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 10(2):75-83.

(1936). Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 10(2):75-83

Versagen und Gewähren in der Erziehung

Alice Bálint

Trotz den schönen Erfolgen, die nach mehrjähriger intensiver und ausgedehnter Arbeit auf dem Gebiete der Kinderanalyse und Erziehungsnachhilfe bereits zu verzeichnen sind, befinden wir uns doch noch immer in der unangenehmen Lage, die Antwort auf die naive Frage: „Also, wie soll man nun seine Kinder richtig erziehen?” schuldig bleiben zu müssen. Bei der Erörterung dieser Frage müssen wir jedesmal auf die psychoanalytischen Auffassungen über die kindliche Entwicklung, über das Wesen und die Funktion der Erziehung zurückgreifen; der ungeduldige Zuhörer oder Leser findet dann häufig, daß ihm damit wenig Positives geboten wurde. Dazu kommt dann noch als besonders erschwerendes Moment, daß es unter den Vertretern der Psychoanalyse selbst verschiedene Auffassungen und nicht nur eine einzige Anschauung oder Forderung, „wie erzogen werden soll”, gibt. Wer die Sonderhefte dieser Zeitschrift über Nacktheit, Onanie, Strafe studiert hat, weiß selbst, wie uneinig die Autoren in diesen elementaren Fragen der Erziehung sind. Auch bei der Behandlung anderer Erziehungsfragen gehen die Autoren eher vorsichtig tastend vor, bemühen sich zu erklären, warum direkte Ratschläge unmöglich sind, und beschränken sich oft auf eine Mahnung zur vorsichtigen Verwertung der neugewonnenen Einsichten. Das beweist nur, daß die bisherigen Erfahrungen und Erfolge, an Einzelfällen gewonnen und gesammelt, eine Verallgemeinerung in Form von jederzeit gültigen Regeln noch nicht zulassen.

Diese

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