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Buxbaum, E. (1936). Detektivgeschichten und ihre Rolle in einer Kinderanalyse. Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 10(2):113-121.

(1936). Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 10(2):113-121

KINDERANALYSE

Detektivgeschichten und ihre Rolle in einer Kinderanalyse

Edith Buxbaum

Der Detektivroman ist ein wichtiger Bestandteil der Literatur. Erwachsene und Kinder lesen ihn mit gespanntem Interesse und sind in gleicher Weise unwillig über jede Unterbrechung der Lektüre; während aber der Erwachsene, was und wann er will, lesen kann, sind die Kinder sehr oft gezwungen, sich mit ihrer spannenden Lektüre zu verstecken. Ein Teil der Erzieher hält es nämlich immer noch für richtig, die Zöglinge vom Lesen dieser „Schundromane” abzuhalten oder sie dabei wenigstens soviel als möglich zu stören. Die Erfahrung lehrt, daß pädagogische Maßnahmen dieser Art — sei es nun, daß man verbietet, kritisiert oder versucht, die Verurteilung beim Kinde selbst hervorzurufen — zumeist fehlschlagen und nur den Erfolg haben, daß das Kind von nun an vorsichtiger ist.

Wenn wir gegen eine Gewohnheit oder Unart der Kinder mit unserer Pädagogik und mit den Mitteln der Vernunft machtlos sind, nehmen wir an, daß sie eine unbewußte Bedeutung haben, zu deren Aufdeckung wir die Analyse zu Hilfe rufen können. Hans Zulliger hat dies, wie er in seiner Arbeit „Der Abenteurer-Schundroman” zeigt, getan. Er hat einen dieser Schundromane analysiert und seine unbewußte Bedeutung für einen Jungen, dessen Lieblingslektüre dieses Buch war, aufgedeckt. Er hat gefunden, daß das Lesen von Detektiv geschichten für den Jungen ein Mittel zur Bewältigung und Abwehr seiner Angst war.

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