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Sterba, R. (1936). Handwörterbuch der Psychoanalyse. Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 10(2):130-132.

(1936). Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 10(2):130-132

Handwörterbuch der Psychoanalyse

Richard Sterba

Soeben erschien im Internationalen Psychoanalytischen Verlag die erste der etwa 15 Lieferungen des „Handwörterbuchs der Psychoanalyse” von Dr. Richard Sterba. Ein faksimiliertes Hand-Schreiben von Prof. Dr. Sigm. Freud an den Autor leitet das Werk ein.

Affekt (affect; affect)

Durch die Erkenntnis, daß die Neurose durch den Konflikt affektiver Kräfte entsteht, wurde Freuds Forschung frühzeitig auf die Affekte hingelenkt. In der Tat spielen die Affekte, die zu deutsch als Gemütsbewegungen bezeichnet werden, im Seelenleben eine überragende Rolle. Die Affekte stellen vor allem Abfuhrvorgänge dar, d. h. sie bedeuten eine Entlassung von seelischer Energie, die durch innere oder äußere Reize in den psychischen Apparat eingebracht worden ist. Von den Gefühlen unterscheiden sich die Affekte durch ihre höhere Intensität und dadurch, daß sie die ganze Persönlichkeit ergreifen, so daß neben einem Affekt wenig andere Inhalte im Bewußtsein Platz haben. Entsprechend der Abfuhrbedeutung der Affekte finden wir bei ihnen Innervationen der Muskulatur und zahlreicher Drüsen, die mit Lust- und Unlustgefühlen einhergehen. Nach Freud bildet den Kern jedes Affekts die Wiederholung eines bestimmten bedeutungsvollen, traumatischen Erlebnisses, wobei dieses Erlebnis sehr frühzeitig, im allgemeinen in der Vorgeschichte nicht des Individuums, sondern der Art, gelegen ist.

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