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Lévy, K. (1936). Bericht aus Budapest. Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 10(2):132-134.

(1936). Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 10(2):132-134

Bericht aus Budapest

Kata Lévy

Das psychoanalytische Seminar für Pädagogen in Budapest ist aus einem Einführungskurs hervorgegangen, der im Herbst 1933 für Pädagogen veranstaltet wurde. In diesem Kurs wurden die psychoanalytischen Theorien über Libidoentwicklung und Ich-Entwicklung vorgetragen, wobei auf die Gesichtspunkte des Erziehers besonders Rücksicht genommen wurde. An diesen Kurs schloß sich eine Reihe von Vorträgen über die Psychoanalyse der Erziehung, des Kinderspiels und der kindlichen Fehlentwicklungen an; behandelt wurden dabei: Hemmungen, Angst, neurotische Störungen und Verwahrlosung. Als Vortragende fungierten: Dr. K. Lázár, K. Lévy, Dr. S. Pfeifer, Dr. L. Rotter, Dr. J. Szüts.

Von den Hörern dieser Vorträge meldeten sich 25 für die Arbeit des Seminars, das seine Tätigkeit im Herbst 1934 aufnahm; die Sitzungen fanden einmal wöchentlich bis Mitte Juni 1935 statt (31 Seminarabende). Als Gastvortragende sprachen in einer erweiterten Sitzung Vorstand August Aichhorn (Wien) über Erziehungsberatung und an zwei Abenden Frau Dr, Gimes über „Totem und Tabu”. An den anderen Abenden wurden unter Leitung der Berichterstatterin zuerst Freud sche Schriften besprochen; so wurde an 9 Abenden die „Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie” referiert, und zwar in der Form, daß neben einem Inhaltsreferat ein Korreferat die besondere Anwendung in der Erziehung behandelte. Diese Referate bildeten die Grundlage für Fragen und Diskussionen. Anschließend daran wurden jene Schriften referiert, die das vorwiegend von der Ödipuseinstellung beherrschte Entwicklungsstadium zum Inhalt haben. So wurden die entsprechenden Stellen in der „Traumdeutung” und den „Vorlesungen” besprochen, daran schlossen sich die Arbeiten „Der Untergang des Ödipuskomplexes” und „Einige Folgen des anatomischen Geschlechtsunterschieds”; zusammenfassend sprach dann ein Teilnehmer über die Bedeutung des Ödipuskomplexes für die Erziehung.

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