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Sterba, E. (1936). Schule und Erziehungsberatung. Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 10(3):141-201.

(1936). Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 10(3):141-201

Schule und Erziehungsberatung

Editha Sterba

Die psychologischen Erfahrungen, die man als Kinderanalytiker erwirbt, mehr Kindern als den wenigen kleinen Analysanden zuteil werden zu lassen, ist das wichtigste Motiv, das den Kinderanalytiker dazu drängt, Erziehungsberatung zu treiben und auf diese Weise die analytischen Erkenntnisse der seelischen Vorgänge beim Kind und ihre Beeinflussungsmöglichkeiten in einer breiteren Schichte sozial wirksam zu machen. Es kann dann nicht ausbleiben, daß auch Erzieher den Berater aufsuchen und für diesen oder jenen Fall, der ihrer Einsicht und ihrer Tätigkeit Schwierigkeiten bereitet, Rat und Weisung haben möchten. Solcher Rat, solche Weisung konnten oft nicht von einer einzigen Besprechung abhängen, mußten in ihrer Wirkung am Kinde kontrolliert, fallweise Modifikationen zugeführt, aus geänderter Situation durch andere ersetzt werden, kurz die gemeinsame Arbeit mit dem Erzieher ergab die Notwendigkeit einer Reihe von Besprechungen. Wenn ich im folgenden einige der in gemeinsamer Arbeit mit Lehrern geführten Fälle von Erziehungsund Lernschwierigkeiten in der Schule mitteile, so geschieht dies, um die Art solcher Arbeit anschaulich zu machen und Technik und Ergebnis einem größeren Erzieherkreis darzustellen.

Das Material der hier folgenden Berichte wurde mir von verschiedenen Lehrern freundlich zur Verfügung gestellt; alle den Berichten zugrundeliegenden Fälle liegen mehrere Jahre zurück und haben selbstverständlich die auch bei analytischen Krankengeschichten aus Diskretionsgründen übliche Veränderung erfahren.

Bei dieser Art der Arbeit drängte sich dem Kinderanalytiker unwillkürlich der Vergleich mit der Kinderanalyse auf und erheischte eine sorgfältige Abgrenzung dieser beiden Arbeitsgebiete gegeneinander. Auf diese Abgrenzung soll am Schluß der hier publizierten Berichte ausführlich eingegangen werden.

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