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B., P. (1936). Herman Nohl: Die pädagogische Bewegung in Deutschland und ihre Theorie. Zweite, durchgesehene und mit einem Nachwort versehene Auflage. Verlag G. Schulte-Bulmke, Frankfurt a. M., 1935.. Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 10(3):208-210.

(1936). Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 10(3):208-210

Herman Nohl: Die pädagogische Bewegung in Deutschland und ihre Theorie. Zweite, durchgesehene und mit einem Nachwort versehene Auflage. Verlag G. Schulte-Bulmke, Frankfurt a. M., 1935.

Review by:
P. B.

Ein Versuch des hervorragenden Theoretikers der Pädagogik, Nohl, die Gedanken und Wertungen der deutschen pädagogischen Bewegung von ehemals in die gegenwärtige Epoche hinüherzuerhalten. Der Autor verbirgt nicht seine leidenschaftliche Anteilnahme an dem Schicksal dieser Bewegung. In der Darstellung ihrer Persönlichkeiten, ihrer Kämpfe und Ziele, erhebt sich seine Sprache fast ständig über den üblichen Berichtston, erreicht über lange Strecken hinweg einen gehobenen Festredenton.

Wir bekommen in der ersten Hälfte des Buches einen Überblick über die vielfältigen Erregungen und Abfuhrversuche des Kulturbereiches „Pädagogik” (im weitesten Sinne) in Deutschland, seit der Krise des 19. Jahrhunderts, die mit der erschütternden Veränderung der Lebensbedingungen der Volksmehrheit eingesetzt hat (Industrialisierung, Verstädterung usw.). Es ist in der Tat viel und viel bedeutsam Neues, was uns Nohls Überblick wieder sehen läßt, und doch staunt man am Ende wohl am meisten über die Macht des Stabilitätsprinzips, die selbst in so labilen Zeiten und auf einem so unsicher fundierten Gebiet all die pädagogischen Teilbewegungen zu kleinen Minderheitsbewegungen stempelt, ihnen elastisch ausweicht, um sie dann spurlos verpuffen zu lassen, oder mit ihnen als unbedeutenden Komponenten eine neue Eesultierende bildet, in der die Richtung des neuen Impulses kaum mehr kenntlich ist.

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