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Buxbaum, E. (1936). Massenpsychologische Probleme in der Schulklasse. Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 10(4-5):215-240.

(1936). Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 10(4-5):215-240

Massenpsychologische Probleme in der Schulklasse

Edith Buxbaum

Dem Lehrer bieten sich in der Schule verschiedene Möglichkeiten der Beobachtung. Er kann sein Interesse dem einzelnen Kinde zuwenden; er kann das Verhalten des einzelnen Kindes in der Klasse und das Verhalten der Klasse als Ganzes beobachten. Gerade dabei hat er eine sonst seltene Gelegenheit, zu untersuchen, wie und unter welchen Bedingungen sich die Klasse zu einem einheitlichen Ganzen vereinigt; welche Umstände der Massenbildung günstig, welche ihr ungünstig sind; welche Lehrer und Schüler zur Massenbildung beitragen, welche sie zeitweilig oder ganz verhindern; ob ein bestimmtes Alter der Massenbildung förderlicher ist als ein anderes.

Die Probleme der Massenpsychologie hat Freud in „Massenpsychologie und Ich-Analyse” behandelt. Er unterscheidet „flüchtige Massen und höchst dauerhafte; homogene, die aus gleichartigen Individuen bestehen, und nicht homogene; natürliche Massen und künstliche, die zu ihrem Zusammenhalt auch einen äußeren Zwang erfordern; primitive Massen und gegliederte, hochorganisierte”; … schließlich „führerlose Massen und solche mit Führern”. Freud wendet sich zunächst der Untersuchung von zwei künstlichen Massen, Kirche und Heer, zu. Es sind dies solche, bei denen „ein gewisser äußerer Zwang aufgewendet wird, um sie vor der Auflösung zu bewahren und Veränderungen in ihrer Struktur hintanzuhalten”. Die beiden Massen sind hochorganisierte, an deren Spitze ein Führer steht: in der Kirche Christus, im Heer der Feldherr. Die Person des Führers kann, wie es in der Kirche zum Teil der Fall ist, durch eine Idee ersetzt werden.

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