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PEP-Web Tip of the Day

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Schmied, M. (1936). Eßstörung und Verstimmung vor dem dritten Lebensjahr. Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 10(4-5):241-250.

(1936). Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 10(4-5):241-250

Eßstörung und Verstimmung vor dem dritten Lebensjahr

Margarethe Schmied

Im vorliegenden Bericht versuche ich die Lebens- und Leidensgeschichte eines jetzt dreijährigen Mädchens darzustellen.

Verschiedene ungünstige Umstände leichterer und schwererer Art zeitigten Reaktionen, die wir als psychische Erkrankung (Neurose) oder deren Vorläufer werten müssen. Da ich in der Lage war, die Entstehung der Traumen und ihre Folgen vom 15. Monat des Kindes an selbst zu beobachten und von der vorangegangenen Zeit genaue Berichte zu erhalten, scheint es mir der Mühe wert, eine Darstellung dieser Entwicklung zu geben.

Man kann in diesem Fall einen Einblick in die Verursachung solcher Störungen erlangen, ohne die Schwierigkeit zu haben, erst alles später Hinzugekommene, den nachfolgenden Überbau der Entwicklung abtragen zu müssen, wie es in einer analytischen Behandlung zu geschehen pflegt.

Die Kleine ist das erste und einzige Kind zweier sehr junger Leute, die aus dem Burgenland zugewandert sind. Sie entstammen Kleinhäuslerfamilien und brachten sich in Wien zunächst als Bauarbeiter fort. Sie sind außerordentlich arbeitsam und sparen eifrigst für später, so daß sie sich jetzt kaum das Nötigste gönnen; für Wohnung und Kleidung wird allerdings etwas mehr erübrigt, wohl in dem Bemühen, sich der städtischen Kultur anzupassen. Beide Eltern sehen sehr schlecht, fast krank, aus; auch das Kind ist mager und blaß.

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