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Sterba, E. (1936). Zwei Arten der Abwehr. Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 10(4-5):263-268.

(1936). Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 10(4-5):263-268

Zwei Arten der Abwehr

Editha Sterba

Unter den Abwehrmethoden, die Anna Freud zur Normalentwicklung des Kindes rechnet, gehört die in Form der Korrektur unliebsamer Realitäten in der Phantasiebildung. Anna Freud sagt darüber folgendes: „Das Ich des Kindes sträubt sich dagegen, ein Stück unliebsamer Wirklichkeit zur Kenntnis zu nehmen. So wendet es sich erst einmal von der Realität ab, verleugnet sie und ersetzt das Unerwünschte bei sich durch die Vorstellung vom umgekehrten Sachverhalt … Wenn die Umwandlung gelingt, wenn das Kind durch die Phantasiebildung für das betreffende Stück der Wirklichkeit unempfindlich gemacht wird, so erspart sich das Ich die Angstentwicklung und alle Triebabwehr und Neurosenbildung.”

Aus der Geschichte der Normalentwicklung eines kleinen dreijährigen Mädchens will ich das Folgende berichten, in dem deutlich ist, wie die Abwehr unliebsamer Inhalte in der Weise erfolgt, daß sie in der Phantasie korrigiert werden, und wie gerade diese Korrektur in der Phantasie die Akzeptierung in der Realität ermöglicht.

Im Kindergarten, den das kleine Mädchen zum Zeitpunkt der Beobachtung schon ein halbes Jahr besuchte, war auch ein kleines zweieinhalbjähriges Mädchen, Lisi genannt. Diese Kleine hatte einen fünfdreivierteljährigen aufgeweckten, aber sehr schlimmen Bruder, der in den gleichen Kindergarten ging. Die Beziehung zwischen Lisi und ihrem Bruder schien die beste.

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