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Zulliger, H. (1936). Über eine Lücke in der psychoanalytischen Pädagogik. Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 10(6):337-359.

(1936). Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik, 10(6):337-359

Über eine Lücke in der psychoanalytischen Pädagogik

Hans Zulliger

Seit zehn Jahren besitzen wir eine „Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik”. Wir sind stolz darauf und dürfen behaupten, daß sie meist ein hohes Niveau innehielt. Sie ist bei den Erziehungswissenschaftern hochgeschätzt, und selbst die analysenfeindliche Kritik versagt ihr die Achtung nicht. Sie wissen, daß darin eine beträchtliche Anzahl verdienstvoller Abhandlungen und Aufsätze erschienen sind, die unsere Kenntnis von der Kinderseele bereichert haben und uns wesentliche berufliche Anregungen schenkten. Sie ist Sammelstelle und Zentrum der Bewegung für psychoanalytisch orientierte Pädagogik geworden, deren Entwicklung sich an Hand der Zeitschrift verfolgen läßt.

Wenn ich Ihnen aber heute verrate, daß mich die Entwicklung der psychoanalytischen Pädagogik im allgemeinen, und im besonderen unsere Zeitschrift nicht ganz befriedigen, sind Sie wohl erstaunt. Sie verweisen darauf, daß ich als Mitherausgeber zeichne, selber ziemlich eifrig mitarbeite und daß ich mir das Messer ans eigene Fleisch setze, wenn ich kritisiere.

Darüber bin ich mir selber klar genug. Meine Kritik will keineswegs herabmindern, was geleistet worden ist. Ich möchte nur darauf hinweisen, daß innerhalb der psychoanalytischen Pädagogik als Spezialwissenschaft eine Lücke besteht. Mir scheint, unsere Forschung sei in bestimmtem Sinne einseitig geblieben, ich bin überzeugt, daß dies andere ebenso empfinden, und möchte meine Stimme erheben, um Sie auf einen Bezirk aufmerksam zu machen, den zu beackern wir vielleicht vernachlässigt haben.

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